Der Freistaat fördert weiterhin den Gigabitausbau in Bayern. Die Stadt Neustadt a.d. Aisch und die Gemeinde Trautskirchen erhalten eine Förderung im Rahmen der Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 (KofGibitR 2.0), das kann der hiesige Stimmkreisabgeordnete Werner Stieglitz mitteilen.
Die Stadt Neustadt a.d. Aisch kann mit einer Förderung in Höhe von 391.147 Euro rechnen, zusätzlich zu einer bereits im Mai zugesagten Förderung über 367.949 Euro. Die Gemeinde Trautskirchen erhält Fördermittel in Höhe von 268.193 Euro.
„Es freut mich sehr, dass mit dieser staatlichen Förderung eine flächendeckende Gigabitversorgung im ländlichen Raum weiter vorangebracht wird“, so der Abgeordnete Werner Stieglitz.
Bayern ist Vorreiter des geförderten Breitbandausbaus in Deutschland und hat seit 2014 mit über 2,7 Milliarden Euro freiwillig so viel in den Glasfaserausbau investiert wie kein anderes Bundesland. Als erste Förderrichtlinie in Deutschland, die den geförderten Ausbau von Adressen mit einer bestehenden Versorgung von mehr als 30 Mbit/s und weniger als 100 Mbit/s ermöglichte, war die Bayerische Gigabitrichtlinie Triebfeder für gigabitversorgte Adressen in ländlichen Räumen Bayerns. Gegenwärtig sind 73 % der Haushalte gigabitfähig versorgt. Nach Abschluss laufender Projekte werden es 82 % sein. Mit dem Auslaufen der Bayerischen Gigabitrichtlinie Ende 2025 unterstützt der Freistaat den Ausbau nach dem Bundesförderprogramm und hebt mit seiner Kofinanzierung die Fördersätze des Bundes (in der Regel 50 %) auf das Niveau der bisherigen bayerischen Förderung in Höhe von meist 90 % an.
