Ergersheim/München: Im Rahmen der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 (KofGibitR 2.0) wurde der Gemeinde Ergersheim eine Zuwendung in Höhe von 335.607 Euro zugesagt. Das kann der hiesige Stimmkreisabgeordnete Werner Stieglitz mitteilen, der von Finanzminister Albert Füracker über diese Förderung informiert wurde.
„Eine flächendeckende Gigabitversorgung ist gerade für Kommunen im ländlichen Raum ein wichtiger Standortfaktor“, so Werner Stieglitz. „Es freut mich sehr, dass der Freistaat Bayern Ergersheim mit dieser staatlichen Förderung beim weiteren Ausbau der Gigabitinfrastruktur unterstützt.“
Bayern ist Vorreiter des geförderten Breitbandausbaus in Deutschland und hat seit 2014 mit über 2,7 Milliarden Euro freiwillig so viel in den Glasfaserausbau investiert wie kein anderes Bundesland. Als erste Förderrichtlinie in Deutschland, die den geförderten Ausbau von Adressen mit einer bestehenden Versorgung von mehr als 30 Mbit/s und weniger als 100 Mbit/s ermöglichte, war die Bayerische Gigabitrichtlinie Triebfeder für gigabitversorgte Adressen in ländlichen Räumen Bayerns. Gegenwärtig sind 73 % der Haushalte gigabitfähig versorgt. Nach Abschluss laufender Projekte werden es 82 % sein. Mit dem Auslaufen der Bayerischen Gigabitrichtlinie Ende 2025 unterstützt der Freistaat den Ausbau nach dem Bundesförderprogramm und hebt mit seiner Kofinanzierung die Fördersätze des Bundes (in der Regel 50 %) auf das Niveau der bisherigen bayerischen Förderung in Höhe von meist 90 % an.
./. (Ende)
